Corona Frachtkosten-Bremse - Frachtführer sucht Hilfe

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Corona Frachtkosten-Bremse

Hiermit wollen wir Transportunternehmen eine Hilfestellung und Stimme geben, welche unter dem Druck von findigen Logistikunternehmen leiden müssen.

Bewerten Sie unsere Absicht und schreiben Sie uns auch Ihre Meinung, geben Sie uns weitere Anregungen und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit.

Offen sind wir aber auch für Ihre ehrliche und konstruktive Kritik.


In diesem Sinne bereiten wir aktuell auch eine Petition zur Sicherung von Frachtkosten vor. Gerne halten wir Sie hierzu auf dem Laufenden. Einfach auf dieser Seite eintragen!
Corona Frachtkosten-Bremse

Angesichts, dass immer mehr Logistikunternehmen Frachtkosten reduzieren und/oder die Zahlungsziele ausweiten geraten immer mehr Transportunternehmen gerade in der bereits angespannten Krisensituation in wirtschaftlich gefährliche Situationen, welche langfristige Auswirkungen nicht nur auf das Transportgewerbe haben werden. Denn neben finanziellen Schieflagen bis zu Insolvenzen einzelner Transportunternehmen lassen sich auch langfristige Auswirkungen auf die gesamte deutsche Wirtschaft abschätzen.


Gefährlichste Manöver zwecks wirtschaftlichem Überleben

Um wirtschaftlich zu überleben sind Transportunternehmen unter diesen Bedingungen gezwungen Kosten zu reduzieren, welche meist beim größten Posten, also der Entlohnung des Fahrpersonals beginnen und darüber hinaus zu weiteren riskanten Manövern, insbesondere dem Überschreiten gesetzlicher Vorschriften, wie den Lenk- und Ruhezeiten, dem ausgedehnten Ladungsvolumen über Vernachlässigung der Ladungssicherung usw. führen.


Ein Rattenschwanz im Kreislauf der Gier

Neben einer dramatischen, aber leider abzusehenden Erhöhung der Unfallgefahr durch LKW sowie evtl. Stilllegungen von LKW bei zu vielen und/oder zu massiven Verstößen ist eine drastische Reduzierung des bereits mangelnden Fahrpersonals zu erwarten, da unter diesen Bedingungen viele Fahrer/innen, welche sich heute bereits schon in der Überlegungsphase befinden den Beruf aufzugeben, diesen Schritt nun vollenden werden. Gleichzeitig wird der heute schon äußerst unattraktive Beruf des/der LKW-Fahrers/in noch einmal deutlich in seiner noch vorhandenen Attraktivität reduziert, was es nahezu unmöglich macht dem bereits andauernden Fahrermangel in jeglicher Weise entgegenzuwirken, auch nicht über ausländische Rekruitierungsversuche, welche bereits in der Vergangenheit scheiterten.


Die Auswirkungen auf Deutschland und die Welt
Eine Zukunft ohne Zukunft

Die aktuell heruntergefahrene Wirtschaft wird unter solchen Bedingungen statt einem neuen Wirtschaftswunder eher ihr blaues Wunder erleben müssen und dies gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern für das gesamte Land. Denn durch ruhende LKW und noch weniger Fahrpersonal sind drastische Lieferengpässe mit noch dramatischeren Folgen, wie dem kurzzeitigen Mangel an Toilettenpapier vorprogrammiert, welche mit Sicherheit zu noch dramatischeren Reaktionen in der Bevölkerung führen werden. Wer sich in der Vergangenheit bereits für ein paar Blatt Toilettenpapier gewillt war zu Prügeln ist mit hungrigem Magen und/oder mangelnden Medikamenten auch zu gewaltbereiten Ausschreitungen, Aufständen. Plünderungen uvm. bereit.

Im Extremfall enden diese Szenarien in einem Bürgerkrieg und der einstige Exportweltmeister Deutschland wird zur neuen Besatzungszone von wem auch immer.


Ist es das Alles für schnelles Geld und die unersättliche Gier einzelner Unternehmen wert?

Ohne Überlegen sollte jeder einigermaßen vernünftig denkende Mensch zu einem eindeutigen NEIN kommen und uns alle lieber diese Krise für ein neues Wirtschaftswunder nutzen lassen, denn die Weichen sind bereits gestellt und der Zug in unsere Zukunft muss nur die richtige Fahrt aufnehmen.


Die Alternativen

Eine gesetzlich verankerte Frachtkosten-Bremse mit vorgegebenen Mindest-Frachtkosten sowie ebenfalls vorgegebenen Maximal-Zahlungszielen ist die einzige vernünftige Alternative.

Gleichzeitig sollten auch gesetzlich geregelte Mindestlöhne für Fahrpersonal, welche keinen Spielraum, wie z.B. Gehaltsregelungen ohne genaue Angaben der zu leistenden Arbeitsstunden unter Berücksichtigung der Lenk- und Ruhezeiten sowie der Verladezeiten und Spesen festgelegt werden um langfristig eine gewisse Ordnung wiederherzustellen und den Beruf von Bus- und LKW-Fahrern/innen wieder eine gewisse Attraktivität zu geben.

Ebenfalls sollten ähnliche Regelungen sowie eine Fahrerkartenpflicht für LKW bis 7to und Kleintransporter innerhalb der EU eingeführt werden, aber zumindest in Deutschland zeitnah umgesetzt werden. Dies gilt insbesondere für die Lenk- und Ruhezeitenregelung und auch oder gerade für Fahrzeuge aus dem osteuropäischen Ausland.

Geben auch Sie uns eine Stimme
Gemeinsam für ein neues Wirtschaftswunder

Da wir leider in der Vergangenheit die Erfahrungen machen mussten, das Worte oftmals nur ihren Wert bekommen und auch erhalten, wenn man sie kollektiv zu einer Stimme macht, wollen wir Sie um Ihre konstruktive Mithilfe bitten.
 
Also noch einmal unsere Bitte: Bewerten Sie unsere Absicht und schreiben Sie uns auch Ihre Meinung, geben Sie uns weitere Anregungen und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit.

Offen sind wir aber auch für Ihre ehrliche und konstruktive Kritik.



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ist eine Initiative von FahrGut
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